Hallihallo alle zusammen – hier mal wieder eine Meldung von uns!
Nomen est omen: angekommen am Kap der guten Hoffnung, muessen wir sagen, dass wir die letzten Tage guter Hoffnung unsere Tour vom Durban nach Kapstadt gestartet haben und dazu noch gehoeriges Schwein hatten.
In Durban gelandet haben wir uns ein Auto gemietet und wurden gleich mal von nem Opel Corsa auf 3.1 Mazda neueseten Baujahres upgegradet. Sind dann etwas in Durban rumgekurvt und haben in der Naehe von Durban eine Wildrafting Tour gemacht. Mann, war das geil! (sorry – gibt keinen anderen Audruck dafuer.) Normalerweise ist es so, dass vielleicht mal einer aus einem Boot faellt, wie uns hinterher gesagt wurde. Durch den viel zu hohen Wasserstand, waren die Stroemungen so stark wie schon seit Jahren nicht mehr und unser Boot ist 3mal mit der kompletten Mannschaft untergegangen. Und das ist dann nicht mehr lustig. Knallt man naemlich gegen einen Stein oder kommt nicht schnell genug an die Wasseroberflaeche ists schnell mal aus. Ich finds dann mittlerweile richtig lustig und hatte mich vor dem dritten Rausflug aus dem Boot richtig drauf gefreut – aber mir war wohl auch der Ernst der Lage nicht so klar. Rike fands auch toll, aber das aus dem Bootfliegen haette sie auch gern gelassen.
Danach sind wir weiter die Kueste runtergefahren und kamen zur Wild Coast. Ein grosses unberuehrtes Gebiet dierkt an der South Coast. Dort haben wir eine Wildcoast Tour gemacht. Echt klasse. Hatten einen Fuehrer, der uns ueber Stein und Geroell ins Landes Innere fuhr. Dort sind wir ausgestiegen, durch Steppe und nen kleinen Dschungel gelatscht und kamen einem echt suessen, total im Dickicht versteckten See an. Den ueberquerten wir mit einem Boot und kamen zu Klippen, die bis zu 10 Meter hoch waren. Von etwa 2,5m und 6,5m konnte man ins Wasser springen, was wir natuerlich auch gemacht haben. Der Hammer. Ein bischen Cliftdiving und der Puls war wieder schoen hoch. Danach gings in ein Dorf der Ureinwohner, wo uns die Lebensweise und Regeln erklaert wurden und die Dorfmaedchen fuer uns getanzt haben.
Am nachsten Tag haben wir gleich noch eine Horseriding Tour angehaengt. Der Oberhammer. Denn zu dem Gestuet gehoerte ein kleines Game Reserve (Wildpark). Den durchquerten wir. Sahen Gazellen, Warzenschweine etc und kamen zu einer Duenenlichtung, die uns direkt den menschenleeren, traumhaften Strand fuehrte. Und per Pferd mal am Strand zu reiten ist schon ein Erlebnis. Dies konnte nur noch von einer im Sonnenuntergang uns entgegenkommenden Giraffe getoppt werden. Vielleicht 5 Meter von uns entfernt stand sie da und wir vor ihr. Hinter ihr ging gerade die Sonne unter – was fuer Bilder…. (An dieser Stelle muessten vielleicht jetzt Bilder kommen, aber funktioniert leider mal wieder nicht. Wenn ich und Rike die Tage mal 5Minuten mehr Zeit haben stellen wir welche hoch.)
Am naechsten Tag sind wir in den Elephanten National Park bei Port Elizabeth gefahren. Alle Nase lang sind uns die Elefanten entgegen getigert. Aber der Hoehepunkt war eine Wassserstelle, wosich mind. 3 Herden getroffen haben. Da waren mal locker 80Elefanten vom Baby bis zum Superbullen vor, neben und hinter uns. Die Babies waren atemberaubend und sooooooooooooo suuuuuuuueeeeeeeesssssss! Doch der Adrenalinschock darf natuerlich nicht fehlen: Ploetzlich mitten im Filmen und Knipsen, schauen wir zu unserer Rechten und da steht 20Centimeter vor der Autofensterscheibe ein mind. 4m grosser Elefantenbulle. Huh, das war mal wieder ein Moment, wo einem der Arsch auf Grundeis geht. (Auch hier nochmal sorry – aber anders kann mans nicht ausdruecken.)
Als wenn das nicht genug waer, dachten wir noch nen Tauchgang einzulegen und sind am naechsten Tag bei Port Elizabeth zum Discover Diving gegangen. Zunaechst sind wir in voller TAuchermontur ein bisschen plantschen im Pool gegangen und haben gelernt, wie man sich unter Wasser verhaelt, auf was man achten muss, wie man atmet und wie man unter Wasser kommunizieren kann. Danach gings vom Hafen aus mit nem Schnellboot einfach mal mitten raus aufs Meer. Eigtl. dachten wir, wir wuerden zu einem Riff oder so fahren aber so mitten raus ins Weite, gab uns ein etwas mulmiges Gefuehl. An dieser Stelle sei erwaehnt, dass Rike und ich nicht alleine unterwegs sind, sondern dass wir eine Freundin (Elly) und meinen Arbeitskollegen und Freund (Stefan) mit dabei haben. Schliesslich sind wir also ins Wasser und sollten uns in die Tiefe abseilen. Fuer Elly und Rike wars dann etwas bloed, weil deren Fuehrer zu ungeduldig war, was ihnen ein ungutes Gefuehl gab und sie wieder zum Boot schwammen. Stefan und ich sind dann untergetaucht. Bis 12m gings runter. Ein Wahnsinn. Die Sicht natuerlich nicht so prickelnd wie woanders, aber unten angekommen, haben wir Riesenseesterne, Nemos und so viele andere schoene Fische gesehen. Seewuermer, Riesenschnecken und Korallen inklusive. Stefan ist dann mit dem einen Fuehrer weitergeschwommen und ich mit dem anderen. Dabei hab ich einen Stachelrochen gesehen und ihn gestreichelt. Zum Glueck wusste ich vorher nicht, dass die eigtl. gefaehrlicher sind als Mantas. Es war wahrlich ein Traum.
Nun sind wir in Kapstadt gelandet und werden hier ein bisschen die Gegend unsicher machen, bis es wieder nach Joburg geht. Heute morgen kam dann noch Rikes Bruder, Constans, hier in Capetown an.
So nun machen wir 5 uns jetzt auf den Weg nach Robben ISland.
Bis bald. Muss schnell machen. Internetzeit ist gleich rum. Alles Liebe. Bussis R’n'B
liebe rike
wie ich lesen kann ist bei euch alles klar (außer studienarbeit schreiben:-)
ich les immer ganz begeistert eure berichte und bin sehr sehr neidisch!!
ich hoffe du lässt es dir weiter gut gehn!
freu mich schon wennst wieder hier bist!
lg aus ffb, charlie