Damit wir hier nicht immer nur Nachtraege veroeffentlichen, gibt es jetzt einen kurzen Ueberblick und den Vorsatz anschliessend nur noch (relativ) aktuelle Beitraege zu schreiben.
Letzten Montag (ja den 4.2.) haben wir es nach stundenlangem Rumgerenne zwischen verschiedenen Unterschriftengebern und ewigem Anstehen in diversen Schlangen (darin sind wir jetzt wirklich geuebt) endlich geschafft uns nach insgesamt 6 Tagen final fuer alle Kurse einzutragen. (kennt jemand den Asterix-Film in dem sie zig-Mal in einem Buerogebaeude umherrennen muessen, um einen Antrag akzeptiert zu bekommen??? Dieser Film beschreibt unsere Erfahrungen sehr gut);
Somit konnten wir nun endlich am Dienstag erstmal zu unseren Kursen gehen und uns im Studieren auf Englisch versuchen. Sehr angenehm war, dass die erste Studienwoche hier noch als Organisation- und Registrierungsphase gesehen wird, weswegen unsere (geplant 3 stuendige) Marketing Kommunikationvorleseung nach 25 Minuten beendet wurde. Unserer Economievorlesung am Nachmittag, war allerdings vollkommen ueberfuellt. Es fehlt hier wohl der Dozent fuer die zweite Vorlesung, weswegen sich alle Studenten versuchten in einen reinzuquetschen.
Abends sollte es eigentlich eine grosse Campusparty von unserem Bunting Road Campus geben, die aber leider wegen stroemenden Regen abgesagt wurde.
Am Mittwoch trafen wir uns abends mit Lara und ihrem Freund. Lara hatten wir auf unserem Flug von Dubai nach Johannesburg kennengelernt. Sie ist gebuertige Suedafrikanerin und konnte im Flugzeug nicht aufhoeren uns staendig neue Tipps und Infos zu geben, was wir in Suedafrika alles besichtigen muessen, weswegen wir uns nach der Landung in Johannesburg auf einen Kaffe verabredeten. Aus diesem Kaffee wurde nun am Mitwoch ein Abendsessen in einem wahnsinnig tollen afrikanischen Restaurant. Zuerst durfte man sich mit Rosenwasser die Haende waschen und anschliessend bekam man eine afrikanische Gesichtsbemahlung waehrend im Hintergrund Saengerinnen jeden Tisch einzeln mit afrikanischen Volksliedern beglueckten.
Anschliessend schauten wir noch kurz bei Party vom Kingsway Campus vorbei. Auffallend war, dass dort (fast) nur weisse Studenten waren. Der Musikmix war schrecklich und die Stimmung mieserabel, weswegen wir nach kurzer Zeit heim gingen.
Am Donnerstag versuchten wir uns nachmittags nach der Vorlesung im Volleyball. Da keiner aus uns 3 Deutschen kam, bekamen wir eine eine extra Uebungsstunde. Der Muskelkater der daraus resultierte hielt 3 Tage an.Abends ging es auf die Studentenparty unseres Campus (Nachholtermin von Montag). Diesmal waren fast nur schwarze Studenten auf der Party. Wir paar Deutschen fielen wahnsinnig auf. Es scheint hier doch noch ein gewisse Tennung zugeben, wenn auch nicht vorgeschrieben, aber man feiert scheinbar nicht zusammen. Auf jedenfall war die Musik und dadurch auch die Stimmung sehr viel besser.
Freitags gingen wir nach der Vorlesung zum Kingsway Campus um mit unserer Studienarbeit weiterzukommen. Wir verbrachten lange Stunden in der Bibliothek, schafften es aber trotzdem in unserer kurzen Mittagpause draussen einen kraeftigen Sonnenbrand zu bekommen. Die Sonne ist hier viel intensiver und staerker.
Abends sind wir mit einigen suedafrikanischen Freunden in eine afrikanische Bar im Zentrum von Johannesburg gegangen. Die Life-Musik war toll und die Stimmung ausgelassen, allerdings wurde es in dem immer staerkerwerdenden Wind mit der Zeit unerwartet kalt.
Den Samstag nutzte ich fuer intensive Internetrecherche und ging abends mit ein paar anderen deutschen Studenten essen, waehrend Bella die afrikanischen Grillkuenste auf einer Privatparty kennenlernte.
Den Sonntag nutzten wir um weiter an unserer Studienarbeit zu arbeiten und liessen den Tag mit einer netten Runde Billard ausklingen.