Hallo zusammen hier ein kurzer Nachtrag der letzten Woche (das Internet hier macht einen wahnsinnig). Die Infos der letzten Tage folgen hoffentlich bald. Nur soviel: wir mussten nach Suedafrika kommen um die Gelegenheit zu erhalten unsere Ministerin Frau Schavan zu treffen (siehe Beweisfoto). Apropos einige Fotos sind auch schon auf meiner Studivz.de-Seite zu finden (hoffentlich auch bald hier).
Lieben Gruesse aus Jozi
rike
Sonntag 03.02.08
Nachdem wir von unsere Mitbewohnerin um 7:50 Uhr geweckt wurden, da sie um diese Zeit unbedingt ihre Waesche zusammenlegen musste und das natuerlich nur mit lauter Musik geht, gaben wir unseren Plan lange auszuschlafen auf und fuhren ins Appartheidmuseum. Es war wirklich sehr beeindruckend. U.a. wurde musste man schon am Eingang, entsprechende der Notiz auf seiner Eintrittkarke den Eingang fuer „whites“ oder “non-whites“ nehmen. Ich war doch sehr schockiert welche Ausmasse das damals angenommen hatte, welche skurielen Gesetze damals galten und mit welcher Brutalitaet gegen Demonstranten und Kritiker vorgegangen wurde.
Abends liessen wir es dann diesesmal ruhiger angehen und gingen nur etwas trinken.
Samstag 02.02.
Nach einer, wie üblich, viel zu kurzen Nacht, ging es am Samstag kurz zum Einkaufen und anschließend zur Poolparty, zu der wir von Stefan am Tag zuvor eingeladen worden waren.
Bei strahlendem Himmel, 28 Grad und Barbeque vom Grill ließen wir es uns gut gehen. Zumindestens solange bis es plötzlich zu regnen anfing. Aus dem Regen wurde einen heftiger Sturm, der alle umliegenden Straßen überflutete und schließlich in einem heftigen Hagelschauer endete. Man bedenke: hier ist gerade Hochsommer!
So ließen wir den Rest des Tages im Haus ausklingen und lernten den afrikanischen Tanz Sug.
Freitag 01.02.
Da wir nach unserem vorabendlichen Discobesuch natürlich nicht ausschlafen konnten, setzten wir uns diesmal halb verschlafen als Tagesziel ein Auto, wenigstens für das Wochenende, zu besorgen. Nach fleißigem Rumgerenne (darin sind wir ja langsam geübt) fuhr uns am Nachmittag ein Mitarbeiter unserer Professorin in die Stadt und half uns ein Auto übers Wochenende zu mieten. Wir ergatterten jetzt einen roten alten 2er Golf City (die hier noch gebaut werden) und Bella machte sich super als Fahrerin im Linksverkehr.
Anschließend ging es dann mit unserem neu erworbene Auto auf die Willkommensparty der Uni für alle internationalen Studenten (wobei 90% von denen aus den anliegenden afrikanischen Ländern kommen).
Abends gingen wir dann mit südafrikanischen Studenten (Peo, Mo, Zio, Stefan, Jack, Sedrick, Gabriell … und wie sie alle heißen) nach Melville feiern. Wir schafften es in der Bar innerhalb von 30 min alle Anwesenden die bis dato saßen zum Tanzen zu bringen. Die Bar wurde immer voller und so feierten wir bis 2 Uhr weiter. Bella, Marie, Fabi und ein paar der Südafrikaner versuchten noch im Anschluss einen anderen Club am anderen Ende der Stadt zu finden. Dabei verfuhren sie sich so sehr in Joburg, dass sie schließlich nach 1 Stunde Irrfahrt zurück zum Campus fuhren.
Donnerstag 31.01.
Nach einer mal wieder zu kurzen Nacht (wir hatten am Abend vorher bis 1 Uhr zu fünft Carcassonne gespielt) wurden wir zärtlich wie immer um 7Uhr morgens von unserem Wecker geweckt. Unser Vormittag bestand daraus 3 Stunden auf unserem benachbarten Kingswaycampus zu versuchen uns endlich anzumelden. Da dies erfolglos blieb, versuchten wir es am Nachmittag gleich noch mal 3 Stunden auf unsrem Bunting-Road-Campus. Diesmal schafften wir es endlich nach langem Rumgerenne uns zu registrieren und unsere Studendenausweise zu erhalten und uns für die Hälft unserer Kurse einzutragen.
Anschließend zogen wir dann noch in etwas schönere Zimmer, die wir vor unserem Einzug gründlich säuberten und desinfezierten.
Abends fuhren gemeinsam mit allen deutschen Studenten nach Montecasino. Das ist wie ein riesiges nachgebautes italienisches Dorf mit Casino, Hotel, Restaurant und vor allem einem Musical. Dieses war auch genau unser Ziel: das Musical König der Löwen. Es ist schwer zu beschreiben, wie toll die Aufführung war. Jeder der es schon gesehen hat, wird es verstehen und jeder der es noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Die Kostüme sind einzigartig, die Bühne beeindrucken und die Sänger verdammt gut.
Nach der Vorstellung gingen wir mit dem Sicherheitschef der Uni, der an diesem Abend uns den Chauffeur spielte, noch in eine Housedisco. Zwar war die Musikrichtung sehr konträr zum Musical davor, aber wir feierten trotzdem ausgelassen.

Hallo ihr Schnurzelbacken, wir feiern heute auch eine Party, nur das ihr es wisst. Mit fettem Sonnenbrand… woher ist ja wurschd… Auch mit super tollen Leuten, übrigens (Bildmaterial in Produktion)
Was ist denn da eigentlich los, warum wird hier immer nur von Rike -dem vorderen Teil der wunderbaren Wortschöpfung RIBA- berichtet? Ich hab nämlich gehört dass es aus dem intimen Leben vom zweiten Teil des Wortes RIBA noch viel spannendere Neuigkeiten gibt… hihihi… die Gerüchteküche brodelt – ihr seid wohl nicht weit genug weg für die Ravensburger Gerüchemanufaktur!?!
Ilse, jetzt rück doch mal raus mit den wirklich spannenden Geschichten aus „Joburg“
PS: Lots of loooooooooooove
der PoeRafRav-Club
hehe
… irgendwie kann ich mir schon a bisserl denken, watt da wieder köchelt … irgendwie … *bg* … be peaceful, let luuv rule the world